Führungserfahrung, Industriepraxis und Chinakompetenz – das geht zusammen

Ich habe 13 Jahre ein chinesisch-deutsches Team mit Personal- und Budgetverantwortung geführt. Es gab keine Sprache für alle Mitarbeiter. Teambesprechungen wurden gedolmetscht. Deutsche und chinesische Sichtweise waren ständiger Diskussionsgegenstand.

Die studierten, chinesischen Mitarbeiter wurden von mir in Führungsverantwortung umfassend betreut. Dabei habe ich durch fließende Chinesischkenntnisse und ein besonderes Vertrauensverhältnis die Seele der modernen Chinesen sehr persönlich kennengelernt.

Grundlage für die Sprachkenntnisse ist ein Studium zur Diplom-Übersetzerin für Chinesisch an der Universität Bonn, ein einjähriger Studienaufenthalt in China 1988 sowie unzählige Geschäftsreisen seitdem.

Anke Fröhlich

Faszination für Technik

Die Chipkartenindustrie war 1998 mein Einstieg in ein hochmodernes Produktionsunternehmen. Das Portfolio umfasste neben der Kartenproduktion die Herstellung der zu implantierenden Module, die Personalisierung mit Kundendaten, die Produktion von Geldkarten etc. Die Kunden stellten höchste Ansprüche an Reinraumtechnologie, Datensicherheit und Produktionsgenauigkeit.

Der Auftrag für 10 Mio. Prozessorkarten für ein französisches Regierungsprojekt war ein großer Erfolg. Nach Vertragsunterzeichnung kam der Kunde mit 10 Aktenordnern weiterer Spezifikationen für das zu liefernde Produkt.

Nach einem Traineeprogramm in einem hanseatischen Handelshaus mit 150jähriger Geschichte war ich im Export von Maschinen und Anlagen tätig. Dort haben wir namhafte Maschinenhersteller in Asien vertreten.